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Liane_woechtl
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Liane_woechtl2026-05-21 12:00:542026-05-21 12:22:31Thymian, Rosmarin, kleine BraunelleAntivirale Kräuter: Thymian, Rosmarin, kleine Braunelle
Pflanzen die antivirale Inhaltsstoffe entwickeln
Meine Lieben ich möchte Euch gerade in dieser Zeit Pflanzen in Erinnerung rufen, die zu ihrem Eigenschutz antivirale Inhaltstoffe entwickeln – Wir finden vielerorts bereits frischen (wenn auch noch kleinen) Thymian, Majoran, Salbei. Mancherorts hat auch der Rosmarin den milden Winter gut überstanden. All diese Pflanzen haben etwas gemeinsam – sie entwickeln zu – ihrem Selbstschutz – Inhaltstoffe um sich vor unerwünschten Bakterien, Pilzen und Viren zu schützen. Wir können uns mit folgenden Pflanzen stärken – haben jedoch trotzdem allem unbedingt die Sicherheitsvorkehrungen, wie Ausgangsbeschränkungen etc. zu unserem Eigenschutz und dem Fremdschutz einzuhalten! Diese Pflanzen zu essen bedeutet nicht, dass wir nicht krank werden können – sondern wir können unseren Körper damit unterstützen, ihn stärken … Bleibt gesund!
Weitere alte Rezepte, Geschichten und Lebenswissen findet ihr in den Büchern „Wildnisapotheke“, „Wildniswissen“ sowie „Kräuter in meinem Garten“ (Freya Verlag).
1. Thymian
Thymian wurde bereits von den alten Ägyptern zum Einbalsamieren genutzt. Auch Bioimker verwendeten ihn zum Schutz ihrer Bienenvölker gegen die Varroamilbe.
Für unsere Hausmittel können wir den Gartenthymian verwenden – oder den noch intensiveren Quendel, den wilden Thymian. Er wächst oft ganz unscheinbar auf Wiesen oder an Berghängen.
Thymian enthält Thymol. Dieser Inhaltsstoff wirkt sowohl antibakteriell als auch antiviral. Laut Kommission E wird Thymian bei Symptomen von Bronchitis, Keuchhusten und Katarrhen der oberen Luftwege eingesetzt.
Am besten verwenden wir Thymian frisch. Wenn dies nicht möglich ist, kann er natürlich auch getrocknet verwendet werden. Verwendet werden die frischen oberirdischen Pflanzenteile.
Thymian als Gewürz
Thymian eignet sich wunderbar, um Salate, Aufstriche oder andere Speisen kräftiger zu würzen.
Thymiantee
Für einen Thymiantee 1–2 Teelöffel Thymiankraut mit 1 Liter heißem Wasser übergießen. Den Tee 5–6 Minuten ziehen lassen, abseihen, mit Honig süßen und über den Tag verteilt schluckweise trinken.
Mit Thymian inhalieren
Dazu einen 3–4-Liter-Topf mit Wasser, etwas Salz und 2–3 Esslöffeln Thymian auf dem Herd zum Kochen bringen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und auf den Esstisch stellen.
Vorsicht: Den Kopf nur vorsichtig und immer wieder kurz in den warmen Thymian-Dampf halten.
Weitere Pflanzen, die das wertvolle Thymol enthalten, sind Majoran und Oregano.
2. Rosmarin
Rosmarin war einst eine wichtige Zutat im sogenannten „Räuberessig“. Mit diesem sollen sich Diebe früher vor der Pest geschützt haben. Rosmarin regt die Durchblutung des Gehirns an und unterstützt so unser Gedächtnis und klares Denken.
Neben Rosmarinsäure enthält Rosmarin auch Carnosolsäure. Dieser wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben. Früher wurde Rosmarin zum Schutz an die Haustür gehängt. Bei Krankheiten räucherte man die Zimmer mit Rosmarin aus, um sie zu desinfizieren.
Rosmarin enthält Rosmarinsäure. Dieser Inhaltsstoff wirkt antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend.
Rosmarin kann sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden. Je frischer die Pflanze ist, desto höher ist die Menge der enthaltenen Inhaltsstoffe. Durch die Lagerung gehen Inhaltsstoffe verloren. Verwendet werden die Blätter.
Rosmarin als Gewürz
Rosmarin passt hervorragend zu Kartoffelgerichten, Fisch, Salaten und Suppen. Durch seinen intensiven Geschmack sollte er jedoch vorsichtig dosiert werden.
Rosmarinhonig
Für Rosmarinhonig den Rosmarin klein schneiden und in ein Glas mit Honig geben. Wenn der Honig dringend gebraucht wird, kann man ihn bereits nach einem Tag Ziehzeit teelöffelweise essen.
Wenn er jedoch eine Woche ziehen kann, ist dies noch besser.
Rosmarinwein
Für Rosmarinwein 1 Esslöffel Rosmarinblätter in eine Flasche geben und mit 1 Liter leichtem Wein übergießen.
Die Flasche verschließen und den Ansatz 3–4 Tage rasten lassen. Danach durch ein Sieb abseihen.
Davon täglich ½ Glas in der Früh und ½ Glas am Abend trinken.
Eine weitere Pflanze, die wertvolle Rosmarinsäure enthält, ist Salbei.
3. Kleine Braunelle
Die Kleine Braunelle ist eine unscheinbare Pflanze, die in den Frühsommermonaten häufig auf Wiesen, in Gärten und in Parkanlagen zu finden ist. Sie unterstützt besonders bei Infekten im Hals- und Rachenraum sowie bei Entzündungen der Mundschleimhaut.
Sie zeigt ihr lila blühendes Köpfchen bereits zeitig im Frühjahr in den Wiesen.
Die Kleine Braunelle enthält Prunellin und Rosmarinsäure. Diese Inhaltsstoffe wirken antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend.
In einer Laborstudie entdeckte man 1986 eine Aktivität des Inhaltsstoffes Prunellin gegen das HIV-Virus. Weiters wird Prunellin gegen Herpes simplex verwendet.
Die Kleine Braunelle wird vorwiegend frisch verwendet. Verwendet werden alle oberirdischen Pflanzenteile.
Kleine Braunelle als Gewürz
Die Kleine Braunelle kann zum Würzen von kalten Gerichten verwendet werden.
Sie schmeckt zum Beispiel auf einem Butterbrot, klein geschnitten und über Käse gestreut.
Braunellen-Essig
Für den Braunellen-Essig eine Handinnenfläche voll Blätter und Blüten ernten und klein schneiden.
Die Pflanzenteile gemeinsam mit 1 Liter Essig, möglichst mit wenig Säure, in einen Kochtopf geben. Am Herd für etwa 10 Minuten erwärmen.
Der Essig soll dabei nur warm und nicht heiß werden. Die Wärme soll nie stärker sein, als es für unseren Zeigefinger angenehm ist.
Danach abseihen.
Morgens und abends je 1 Teelöffel davon in ein ¼-Liter-Wasserglas geben, mit handwarmem Wasser auffüllen und trinken.
Weitere alte Rezepte, Geschichten und Lebenswissen findet ihr in den Büchern „Wildnisapotheke“, „Wildniswissen“ sowie „Kräuter in meinem Garten“ (Freya Verlag).






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KI-generiertes Bild, keine reale Fotografie



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